Nach zwei wirklich verdienten Ruhetagen spürten wir langsam unsere Beine wieder.... juhee! Und schon packte uns die Lust nach einer grösseren Herausforderung. Definiert wurde diese durch die Wildstrubelhütte, welche auf zärtlichen 2'797 Metern angesiedelt ist. Oha, jetzt galt es ernst.
Wiederum gönnten wir uns einen sanften Einsteig und zwar ins Postauto, welches uns zur Iffigenalp brachte.... herrlich, so macht wandern Spass. Doch das Lächeln auf den Lippen verging uns sofort, als wir den schier überhängenden Aufstieg sahen.... Okay, die Wanderstöcke wurden ausgefahren, ein grimmiges Gesicht aufgesetzt, die Adern in den Waden pulsierten und los gings. Ohne Worte nahmen wir die ersten Höhenmeter und freuten uns grenzenlos auf das Sandwich in unserem Rucksack, welches bereits nach kurzer Zeit unserem Aufstieg bedingten Hunger zum Opfer fiel. Frisch gestärkt realisierten wir, dass wir von den knapp 1300 Höhenmeter bereits 50 absolviert hatten.... (leicht übertrieben). In unserem Rücken hörten wir bereits die AHV Wanderer keuchen uns so legten wir an Tempo zu, dass wir uns die Schmach nicht eingestehen mussten.

So begann das Wildstrubel-Berg-Rennen... rauf zu den Rawilerseeleni und dort hatten wir alle anderen bereits abgehängt und gönnten uns eine nächste wohlverdiente Verpflegungspause. Die, die hier denken, es handle sich hier mehr um eine Verpflegungs-Reise, denen sei gesagt: Ihr täuscht euch. Denn echte Wandersleut wollen gut genährt sein. Es gibt ein Sprichwort, dass da besagt: Wer rastet, der rostet. Wir glaubten dies zuerst nicht, belächelten es und rasteten. Doch danach wurde uns bewusst, was damit gemeint war. Wiederum mussten Blasen verarztet werden (so machte sich auch die Kilo schwere Apotheke bezahlt..) und wir sprachen uns gegenseitig Mut zu... von da an hörte aber der Spass auf. Denn die SAC Hütte war bereits in Sichtweite doch man musste den Kopf so weit zurück lehnen, dass einem fast schwindlig wurde. Das Ziel war in Sicht, der Weg dahin nicht. Wir mobilisierten die letzten Kraftreserven in den schon längst ächzenden Gliedern und krochen den Berg hinauf... rückblickend waren wir beide der Meinung, dass dies definitv überhängend war. Jawohl. Umso stolzer waren wir, als wir in der Hütte angekommen waren.

Wiederum wurden wir herrlich verpflegt und dies sogar von einer Familie aus Grenchen, welche dort die Hütte betreuen.... Bisch du nid vo Gränche? Fragte uns der leicht zerzauste Küchenjunge und meinte damit natürlich Tämi. Man sieht, mit welcher bekannten Persönlichkeit sich der Andy durch die berner Alpen bewegen durfte. Nach einem feinen Znacht gönnten wir uns eine schreckliche Nacht. Die Hütte war restlos ausgebucht und der Typ neben uns beglückte uns mit gasförmigen Geschenken die ganze Nacht hindurch. Endlich kam der Morgen und wir haben uns selten über Sonnenstrahlen so dermassen gefreut.... nach einem Frühstück ging es an den Abstieg, der nicht minder in die Waden schoss. Über den Tierbergsattel hinunter zu dem Retzligletscherseeli und weiter zum Flueseeli. Eine atemberaubende, rauhe und wunderschöne Landschaft, die wir vorbehaltslos jedem naturverbundenen Wanderer empfehlen können. Wiederum kam das Sahnestück am Schluss. Der Abstieg zu den Simmenfällen hatte es in sich. So überhängend wie es vorher rauf ging, ging es jetzt runter. Entsprechend pochten und quietschten unsere Kniegelenke und wir waren froh, dass wir dennoch unsere Wanderstöcke dabei hatten. Spätestens da verloren auch die den AHV Status und künftig machen wir keine Wanderung mehr ohne. Nach gut 6 Stunden kamen wir endlich wieder in der Lenk in unserer Ferienwohnung an.... glücklich, stolz, etwas hochnäsig gegenüber all den anderen Simmenfälle-Siebenbrunnen-und-zurück-Sonntags-Wanderern aber doch sehr erschöpft. Es waren herrliche Tage, anstrengend, naturverbunden, mit traumhaften Ausblicken belohnt und einfach unvergesslich. Sicherlich wird dies nicht die letzte solche Tour gewesen sein, die wir unternommen haben... und wer weiss, vielleicht begleitet ihr uns das nächste mal dabei?
Wiederum gönnten wir uns einen sanften Einsteig und zwar ins Postauto, welches uns zur Iffigenalp brachte.... herrlich, so macht wandern Spass. Doch das Lächeln auf den Lippen verging uns sofort, als wir den schier überhängenden Aufstieg sahen.... Okay, die Wanderstöcke wurden ausgefahren, ein grimmiges Gesicht aufgesetzt, die Adern in den Waden pulsierten und los gings. Ohne Worte nahmen wir die ersten Höhenmeter und freuten uns grenzenlos auf das Sandwich in unserem Rucksack, welches bereits nach kurzer Zeit unserem Aufstieg bedingten Hunger zum Opfer fiel. Frisch gestärkt realisierten wir, dass wir von den knapp 1300 Höhenmeter bereits 50 absolviert hatten.... (leicht übertrieben). In unserem Rücken hörten wir bereits die AHV Wanderer keuchen uns so legten wir an Tempo zu, dass wir uns die Schmach nicht eingestehen mussten.

So begann das Wildstrubel-Berg-Rennen... rauf zu den Rawilerseeleni und dort hatten wir alle anderen bereits abgehängt und gönnten uns eine nächste wohlverdiente Verpflegungspause. Die, die hier denken, es handle sich hier mehr um eine Verpflegungs-Reise, denen sei gesagt: Ihr täuscht euch. Denn echte Wandersleut wollen gut genährt sein. Es gibt ein Sprichwort, dass da besagt: Wer rastet, der rostet. Wir glaubten dies zuerst nicht, belächelten es und rasteten. Doch danach wurde uns bewusst, was damit gemeint war. Wiederum mussten Blasen verarztet werden (so machte sich auch die Kilo schwere Apotheke bezahlt..) und wir sprachen uns gegenseitig Mut zu... von da an hörte aber der Spass auf. Denn die SAC Hütte war bereits in Sichtweite doch man musste den Kopf so weit zurück lehnen, dass einem fast schwindlig wurde. Das Ziel war in Sicht, der Weg dahin nicht. Wir mobilisierten die letzten Kraftreserven in den schon längst ächzenden Gliedern und krochen den Berg hinauf... rückblickend waren wir beide der Meinung, dass dies definitv überhängend war. Jawohl. Umso stolzer waren wir, als wir in der Hütte angekommen waren.

Wiederum wurden wir herrlich verpflegt und dies sogar von einer Familie aus Grenchen, welche dort die Hütte betreuen.... Bisch du nid vo Gränche? Fragte uns der leicht zerzauste Küchenjunge und meinte damit natürlich Tämi. Man sieht, mit welcher bekannten Persönlichkeit sich der Andy durch die berner Alpen bewegen durfte. Nach einem feinen Znacht gönnten wir uns eine schreckliche Nacht. Die Hütte war restlos ausgebucht und der Typ neben uns beglückte uns mit gasförmigen Geschenken die ganze Nacht hindurch. Endlich kam der Morgen und wir haben uns selten über Sonnenstrahlen so dermassen gefreut.... nach einem Frühstück ging es an den Abstieg, der nicht minder in die Waden schoss. Über den Tierbergsattel hinunter zu dem Retzligletscherseeli und weiter zum Flueseeli. Eine atemberaubende, rauhe und wunderschöne Landschaft, die wir vorbehaltslos jedem naturverbundenen Wanderer empfehlen können. Wiederum kam das Sahnestück am Schluss. Der Abstieg zu den Simmenfällen hatte es in sich. So überhängend wie es vorher rauf ging, ging es jetzt runter. Entsprechend pochten und quietschten unsere Kniegelenke und wir waren froh, dass wir dennoch unsere Wanderstöcke dabei hatten. Spätestens da verloren auch die den AHV Status und künftig machen wir keine Wanderung mehr ohne. Nach gut 6 Stunden kamen wir endlich wieder in der Lenk in unserer Ferienwohnung an.... glücklich, stolz, etwas hochnäsig gegenüber all den anderen Simmenfälle-Siebenbrunnen-und-zurück-Sonntags-Wanderern aber doch sehr erschöpft. Es waren herrliche Tage, anstrengend, naturverbunden, mit traumhaften Ausblicken belohnt und einfach unvergesslich. Sicherlich wird dies nicht die letzte solche Tour gewesen sein, die wir unternommen haben... und wer weiss, vielleicht begleitet ihr uns das nächste mal dabei?




